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Vergleich

Dekubitus-Matratze Test

Eine Dekubitus-Matratze soll verhindern, dass beim Liegen so viel Druck auf Ferse, Kreuzbein oder Schulter entsteht, dass das Gewebe abstirbt. Der Markt teilt sich in zwei Bauarten, nämlich Weichlagerungsmatratzen aus segmentiertem Schaum, in die der Körper einsinkt, und Wechseldrucksysteme mit Luftkammern und Pumpe. Welche davon passt, entscheiden der Dekubitusgrad, das Risiko nach Braden- oder Norton-Skala und das Körpergewicht.

6 Produkte im Vergleich
07.09.2026 Aktualisiert
Ina Aktualisiert 07. September 2026
Dekubitus-Matratze Test: Die besten Anti-Dekubitus-Matratzen
Foto: Sleep Magazine

Ranking

Dekubitus-Matratze: Testsieger im Detail

Funke Medical Hyper Foam 2 Greenline
Testsieger

Funke Medical Hyper Foam 2 Greenline

Drei hyperelastische Schaumschichten, Freigabe bis Dekubitus Grad 4 und 150 kg zulässiges Patientengewicht ergeben die breiteste Absicherung in diesem Feld. In 90x200 kostet die Matratze ab 369 €, und Funke Medical gibt sieben Jahre Garantie auf den Schaumkern. Für ein normales Bett ist sie mit 15 cm Aufbauhöhe zu flach.

Vorteile
  • Einsetzbar bis Dekubitus Grad 4
  • Belastbar bis 150 kg
  • Sieben Jahre Garantie auf den Kern
  • PU-Bezug bei 95 Grad waschbar
Nachteile
  • Mit 15 cm für normale Betten zu flach
  • Kein Probeschlafen, nur Widerrufsrecht
Mehr Produktdaten
Material
Dreischichtiger hyperelastischer Schaumkern aus Ecolast-Kaltschaum mit Quer- und Längsschnitten, Supersoft-Zone im Kopf- und Fersenbereich, verstärkte Randzonen und Lüftungskanäle. Abnehmbarer PU-Bezug, flüssigkeitsdicht und wasserdampfdurchlässig, waschbar bei 95 Grad und wischdesinfizierbar.
Höhe
15 cm
Größen
90x200, 100x200
Hergestellt in
Deutschland
8,7/10 Gut
ab 369 €
Zum Angebot → Anzeige Testbericht lesen
  • Garantie: 7 Jahre
  • Härte: Weich
Funke Medical Hyper Foam gel
Bestes Mikroklima

Funke Medical Hyper Foam gel

Auf demselben Unterbau mit Grad-4-Freigabe sitzt hier eine Oberplatte aus Geltouch-Schaum, die Wärme ableitet statt sie unter Becken und Kreuzbein zu stauen. Das macht die Gelvariante zur ersten Wahl, wenn die gepflegte Person schwitzt oder Fieberschübe hat. Ab 309 € liegt sie zudem unter der Hyper Foam 2, dafür sinkt die Garantie auf fünf Jahre.

Vorteile
  • Gelschaum-Oberplatte gegen Wärmestau
  • Einsetzbar bis Dekubitus Grad 4
  • Belastbar bis 150 kg
  • Günstiger als die Hyper Foam 2
Nachteile
  • Nur fünf Jahre Garantie auf den Kern
  • Mit 15 cm für normale Betten zu flach
Mehr Produktdaten
Material
Dreischichtiger hyperelastischer Schaumkern mit Oberplatte aus Geltouch-Schaum, Quer- und Längsschnitte, Supersoft-Zone im Kopf- und Fersenbereich und verstärkte Randzonen. Abnehmbarer PU-Bezug, flüssigkeitsdicht und wasserdampfdurchlässig, waschbar bei 95 Grad und wischdesinfizierbar.
Höhe
15 cm
Größen
90x200, 100x200
Hergestellt in
Deutschland
8,5/10 Gut
ab 309 €
Zum Angebot → Anzeige Testbericht lesen
  • Garantie: 5 Jahre
  • Härte: Mittelweich
Funke Medical Hyper Foam plus Greenline
Preis-Tipp

Funke Medical Hyper Foam plus Greenline

Zwei Schaumschichten statt drei, 14 cm Höhe und Freigabe bis Grad 3, sonst dieselbe Hygieneausstattung wie die teureren Greenline-Modelle. Ab 199 € ist das die günstigste Matratze hier, die eine echte Hilfsmittelnummer trägt und nicht bloß mit dem Wort Antidekubitus wirbt. Bei Grad 4 oder über 140 kg Körpergewicht reicht sie nicht.

Vorteile
  • Günstigste Matratze mit HMV-Nummer
  • Einsetzbar bis Dekubitus Grad 3
  • PU-Bezug bei 95 Grad waschbar
  • Fünf Jahre Garantie auf den Kern
Nachteile
  • Nicht für Dekubitus Grad 4 geeignet
  • Belastbar nur bis 140 kg
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Material
Zweischichtiger hyperelastischer Schaumkern aus Ecolast-Kaltschaum mit Quer- und Längsschnitten, Supersoft-Zone im Kopf- und Fersenbereich, verstärkte Randzonen und Lüftungskanäle. Abnehmbarer PU-Bezug, flüssigkeitsdicht und wasserdampfdurchlässig, waschbar bei 95 Grad und wischdesinfizierbar.
Höhe
14 cm
Größen
90x200, 100x200
Hergestellt in
Deutschland
8,4/10 Gut
ab 199 €
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  • Garantie: 5 Jahre
  • Härte: Weich
Funke Medical Maxx 250 Greenline
Für schwere Nutzer

Funke Medical Maxx 250 Greenline

Ab etwa 140 kg Körpergewicht wird ein normaler Weichlagerungskern durchgedrückt, und genau dort setzt die Maxx 250 an. Sie trägt bis 250 kg, bleibt bis Grad 4 freigegeben und kostet ab 349 € sogar weniger als die Hyper Foam 2. Wer leichter ist, zahlt für Aufbauhöhe, die im Pflegebett die Seitengitter weniger weit über die Liegefläche ragen lässt.

Vorteile
  • Belastbar bis 250 kg
  • Einsetzbar bis Dekubitus Grad 4
  • Sieben Jahre Garantie auf den Kern
  • Bezug mit Chlor desinfizierbar
Nachteile
  • Für leichtere Personen überdimensioniert
  • Höhe kann Seitengitter zu niedrig machen
Mehr Produktdaten
Material
Dreischichtiger hyperelastischer Schaumkern aus Ecolast-Kaltschaum mit Quer- und Längsschnitten, Supersoft-Zone im Kopf- und Fersenbereich, verstärkte Randzonen und Lüftungskanäle. Abnehmbarer PU-Bezug, waschbar bei 95 Grad, wischdesinfizierbar und mit Chlor bis 1.000 ppm behandelbar, mit ultraschallverschweißten Nähten.
Höhe
20 cm
Größen
90x200, 100x200
Hergestellt in
Deutschland
8,3/10 Gut
ab 349 €
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  • Garantie: 7 Jahre
  • Härte: Mittel
AKS Saniflow 3 Wechseldruckmatratze
Bester Wechseldruck

AKS Saniflow 3 Wechseldruck­matratze

Sobald eine Wunde trotz Weichlagerung nicht abheilt, führt der Weg zum Wechseldruck. 17 großzellige Kammern entlüften im Zwölf-Minuten-Takt abwechselnd, der Druck ist am Aggregat stufenlos regelbar und eine Statikfunktion hält das Bett für den Verbandwechsel ruhig. Im Sanitätshaushandel kostet das Auflagesystem 446 €, dafür läuft die Pumpe hörbar rund um die Uhr.

Vorteile
  • 17 großzellige Kammern in zwei Kreisen
  • Stufenlose Druckregelung am Aggregat
  • Statikfunktion für Pflegehandgriffe
  • Im Hilfsmittelverzeichnis gelistet
Nachteile
  • Pumpe braucht Strom und ist hörbar
  • Nur ein Jahr Garantie auf die Auflage
  • Nur für 40 bis 130 kg zugelassen
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Material
17 großzellige Luftkammern aus Nylon-PVC in zwei Kreisen, Zellhöhe 13 cm, abnehmbarer wasserdichter Bezug mit Reißverschluss. Steuergerät mit stufenlos regelbarem Druck, Statikfunktion und Niederdruckalarm, Wechseldruckzyklus zwölf Minuten, 230 Volt und 12 Watt.
Höhe
13 cm
Größen
90x200
8,4/10 Gut
ab 446 €
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  • Garantie: 1 Jahr
  • Härte: Verstellbar
AKS Saniflow 2 Wechseldruckmatratze
Für den Einstieg

AKS Saniflow 2 Wechseldruck­matratze

Gleiche 17 Großzellen, gleicher Zwölf-Minuten-Zyklus, aber ein einfacheres Steuergerät ohne Statikfunktion und Freigabe nur bis Grad 2. Für die reine Prophylaxe bei einem bettlägerigen Menschen ohne offene Wunde ist das der günstigste Einstieg in ein gelistetes Wechseldrucksystem.

Vorteile
  • 17 großzellige Kammern wie im Saniflow 3
  • Im Hilfsmittelverzeichnis gelistet
  • Günstigstes Wechseldrucksystem im Feld
Nachteile
  • Keine Statikfunktion für Verbandwechsel
  • Nur bis Dekubitus Grad 2 freigegeben
  • Pumpe braucht Strom und ist hörbar
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Material
17 großzellige Luftkammern aus Nylon-PVC in zwei Kreisen, Zellhöhe 13 cm, abnehmbarer wasserdichter Bezug mit Druckknöpfen. Steuergerät mit Regulierventil, Wechseldruckzyklus zwölf Minuten, 230 Volt und 12 Watt, Eigengewicht 2,3 kg.
Höhe
13 cm
Größen
90x200
7,9/10 Gut
ab 288 €
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  • Garantie: 1 Jahr
  • Härte: Verstellbar

Kaufberatung

Worauf Sie beim Kauf achten sollten

„Wer schon einen offenen Dekubitus versorgt, sollte zuerst die Verordnung holen und erst dann über einen Kauf nachdenken. Vorbeugen dagegen können Angehörige selbst, und dafür genügt eine gute Weichlagerungsmatratze.“

Erst der Grad, dann die Bauart

Die EPUAP-Klassifikation kennt vier Kategorien. Grad 1 ist eine nicht wegdrückbare Rötung bei intakter Haut, Grad 2 ein Teilverlust der Haut wie eine Blase oder Abschürfung, Grad 3 ein vollständiger Hautverlust bis ins Unterhautfettgewebe und Grad 4 ein Gewebeverlust mit freiliegendem Knochen, freiliegender Sehne oder Muskel. Diese Einstufung entscheidet über die Bauart, nicht das Budget.

Bis Grad 2 und bei mittlerem Risiko nach Braden-, Norton- oder Waterlow-Skala genügt in der Regel eine Weichlagerungsmatratze aus segmentiertem Schaum. Sie vergrößert die Auflagefläche passiv, braucht keinen Strom und ist wartungsfrei. Ab Grad 3, bei stagnierender Wundheilung oder wenn regelmäßiges Umlagern kaum möglich ist, wird ein Wechseldrucksystem sinnvoll, weil dort Luftkammern abwechselnd entlüften und jedes Hautareal zyklisch vollständig druckfrei liegt. Bezahlt wird das mit Pumpengeräusch, Stromverbrauch und einem Gerät am Bettende.

Verordnung oder Kauf, das ist die eigentliche Entscheidung

Anti-Dekubitus-Matratzen sind Hilfsmittel. Liegt ein Dekubitus vor oder besteht durch Bettlägerigkeit ein hohes Risiko, verordnet die Ärztin oder der Arzt das passende System, und die Krankenkasse übernimmt es, sofern es im Hilfsmittelverzeichnis der Produktgruppe 11 gelistet ist. Fällig wird dann nur die gesetzliche Zuzahlung von zehn Prozent des Abgabepreises, mindestens 5 € und höchstens 10 € je Hilfsmittel (§ 33 Abs. 8 SGB V in Verbindung mit § 61 SGB V). Häufig wird das System dabei nicht gekauft, sondern vom Sanitätshaus als Leihgabe gestellt und dort auch gewartet.

Bei anerkanntem Pflegegrad kann auch die Pflegekasse zuständig sein, dann genügt neben der ärztlichen Verordnung oft eine schriftliche Empfehlung der Pflegefachkraft. Ein Selbstkauf lohnt sich vor allem in drei Situationen, nämlich wenn Sie vorbeugen wollen und noch keine Verordnung rechtfertigen können, wenn die Bewilligung zu lange dauert, oder wenn Sie ein bestimmtes Modell wollen, das Ihre Kasse nicht ausschreibt. Klären Sie es vorher mit der Kasse, denn ein selbst bezahltes Hilfsmittel wird im Nachhinein nicht erstattet.

Höhe, Größe und Bezug richten sich nach dem Bett

Pflegebetten haben in Deutschland fast immer eine Liegefläche von 90x200 cm, seltener 100x200 cm. Genauso wichtig ist die Aufbauhöhe. Dekubitusmatratzen sind mit 14 bis 18 cm bewusst flach gebaut, weil die Seitengitter sonst zu niedrig über der Liegefläche stehen und ihre Schutzfunktion verlieren. Eine 24 cm hohe Komfortmatratze aus dem Möbelhaus ist im Pflegebett deshalb keine Option, unabhängig davon, wie weich sie liegt.

Der Bezug entscheidet über den Pflegealltag. Sinnvoll ist ein flüssigkeitsdichter, aber wasserdampfdurchlässiger PU-Inkontinenzbezug, der bei 95 Grad waschbar und wischdesinfizierbar ist. Bi-elastisch sollte er sein, damit beim Umlagern weniger Scherkräfte auf die Haut wirken, und abnehmbar, weil er bei Inkontinenz das häufigste Verschleißteil wird.

Wenn es noch nicht um Dekubitus geht

Wer nicht bettlägerig ist, aber druckempfindlich liegt, braucht kein Hilfsmittel, sondern eine gut druckverteilende normale Matratze. Dafür lohnt der Blick in unseren Test weicher Matratzen und in den Vergleich orthopädischer Matratzen. Die passende Größe finden Sie im Vergleich der Matratzen in 90x200 und im Vergleich in 100x200, einen Überblick über das gesamte Feld gibt unser Matratzen-Test.

Methodik

So bewerten wir

Woran wir Dekubitus-Matratzen messen

Grundlage jeder Bewertung ist die Einstufung im GKV-Hilfsmittelverzeichnis. Wir ranken nur Systeme mit einer echten Nummer aus der Produktgruppe 11 und nennen sie im Text, damit Sie sie nachprüfen können. Produkte, die lediglich das Wort Antidekubitus im Titel tragen, kommen nicht in die Liste, so günstig sie auch sind.

Danach gewichten wir vier Dinge, nämlich die vom Hersteller freigegebene Dekubitusgrenze nach Prof. Seiler und EPUAP, den zulässigen Gewichtsbereich, die Hygieneeigenschaften des Bezugs von der Waschtemperatur bis zur Wischdesinfektion und die Garantie auf Kern oder Aggregat. Preise und Lieferbarkeit prüfen wir in 90x200, der Standardgröße für Pflegebetten.

Zwei Einschränkungen gehören dazu. Der online frei verkäufliche Teil dieses Marktes ist schmal, weil der Großteil der Systeme über Sanitätshäuser und Verordnung läuft, weshalb hier vor allem Modelle stehen, die Sie ohne Rezept bestellen können. Und kein Ranking ersetzt die Einschätzung von Pflegefachkraft oder Arzt, denn bei einem offenen Dekubitus entscheidet die Wundsituation über das Liegesystem.

Schneller Überblick

Alle Dekubitus-matratzen im Vergleich

Alle Matratzen
# Produkt Empfohlen für Material Härte Garantie Bewertung Preis
1 Funke Medical Funke Medical Hyper Foam 2 Greenline Bestes Gesamtpaket Dreischichtiger hyperelastischer Schaumkern aus… Weich 7 J. 8,7 ab 369 € Angebot
2 Funke Medical Funke Medical Hyper Foam gel Bestes Mikroklima Dreischichtiger hyperelastischer Schaumkern mit Oberplatte… Mittelweich 5 J. 8,5 ab 309 € Angebot
3 Funke Medical Funke Medical Hyper Foam plus Greenline Für die Prophylaxe Zweischichtiger hyperelastischer Schaumkern aus… Weich 5 J. 8,4 ab 199 € Angebot
4 Funke Medical Funke Medical Maxx 250 Greenline Für schwere Nutzer Dreischichtiger hyperelastischer Schaumkern aus… Mittel 7 J. 8,3 ab 349 € Angebot
5 AKS AKS Saniflow 3 Wechseldruckmatratze Bester Wechseldruck 17 großzellige Luftkammern aus Nylon-PVC in zwei Kreisen Verstellbar 1 J. 8,4 ab 446 € Angebot
6 AKS AKS Saniflow 2 Wechseldruckmatratze Für den Einstieg 17 großzellige Luftkammern aus Nylon-PVC in zwei Kreisen Verstellbar 1 J. 7,9 ab 288 € Angebot

FAQ

Häufige Fragen

Wann zahlt die Krankenkasse eine Anti-Dekubitus-Matratze?

Sobald ein Dekubitus vorliegt oder durch Bettlägerigkeit ein hohes Risiko besteht, kann eine Ärztin oder ein Arzt das passende Liegesystem verordnen. Die Kasse übernimmt es, wenn es im Hilfsmittelverzeichnis der Produktgruppe 11 gelistet ist. Fällig wird dann nur die gesetzliche Zuzahlung von zehn Prozent des Abgabepreises, mindestens 5 € und höchstens 10 € je Hilfsmittel.

Weichlagerung oder Wechseldruck, was ist besser?

Bis Dekubitus Grad 2 und bei mittlerem Risiko genügt meist eine Weichlagerungsmatratze aus segmentiertem Schaum, weil sie stromlos arbeitet und wartungsfrei bleibt. Ab Grad 3 oder wenn eine Wunde nicht heilt, entlastet ein Wechseldrucksystem jedes Hautareal zyklisch vollständig und ist dann klar überlegen.

Welche Größe braucht eine Dekubitus-Matratze?

Pflegebetten in Deutschland haben fast immer 90x200 cm, seltener 100x200 cm. Ebenso wichtig ist die Höhe, denn ab etwa 20 cm Aufbauhöhe ragen die Seitengitter zu wenig über die Liegefläche.

Was kostet eine Anti-Dekubitus-Matratze?

Weichlagerungsmatratzen mit Hilfsmittelnummer beginnen im Handel bei knapp 200 €, Wechseldrucksysteme mit Steuergerät bei etwa 290 €, und Schwerlast- oder Klinikmodelle reichen bis über 1.500 €.

Kann eine Matratze einen Dekubitus heilen?

Nein. Ein Liegesystem senkt den Druck auf gefährdete Hautareale und schafft damit erst die Voraussetzung für die Heilung, die Wundversorgung selbst gehört in fachliche Hände. Ohne regelmäßiges Umlagern, Hautbeobachtung und angepasste Ernährung wirkt auch das beste System nicht.

Braucht man zusätzlich einen wasserdichten Schoner?

Die hier gerankten Systeme bringen ihren Inkontinenzbezug schon mit, und ein zweiter wasserdichter Schoner darüber hebt die Druckentlastung teilweise wieder auf. Sinnvoll ist stattdessen ein dünnes, faltenfrei gespanntes Baumwolllaken.

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