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Emma Performance Matratze im Test

Emmas Hybrid-Spitzenmodell mit AirGrid und Taschenfederkern, im Test weich im Einstieg, stabil im Kern und sehr kühl im Schlafklima.

8,7/10 Testnote gut
ab 749 € 939 € Bester Preis
Ina Aktualisiert 07. September 2026
Emma Performance Matratze
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Produktgalerie

Fotos

Unsere Bewertung

Testergebnis
8,7 /10
Gut
Komfort 9,1
Unterstützung 8,5
Temperatur 9,4
Preis-Leistung 7,0
Vorteile
  • Weicher Einstieg über stabilem Taschenfederkern
  • AirGrid und Federkern halten sie spürbar kühl
  • Überträgt Bewegungen im Bett kaum
  • Oberbezug abnehmbar, waschbar bei 40 Grad
  • Lieferung in stabiler Tragetasche statt Karton
  • 100 Nächte Probeschlafen, 10 Jahre Garantie
Nachteile
  • Hoher Preis, auch außerhalb von Aktionen
  • Emma nennt weder Härtegrad noch Belastbarkeit
  • Sehr schwer, einseitig, nicht wendbar
  • 26 bis 30 cm brauchen tiefe Spannbetttücher

Unser Test

Im Detail

Härtegrad

Mittelweich 5 von 10
Weich Mittel Fest

Eignung nach Schlafposition

Seitenschläfer
Rückenschläfer
Bauchschläfer
Paare
Wärmeempfindliche Schläfer
Leichte Schläfer

Für unseren Test stand die Emma Performance 26 im Schlafzimmer, die niedrigste der drei Bauhöhen und laut Emma die einzige, die für alle Schlafpositionen taugt. Der erste Eindruck hält bis heute. Das ist viel Matratze, im wörtlichen Sinn, mit einem Liegegefühl, das oben weich anfängt und unten sehr stabil aufhört.

Sie kommt in einer Tragetasche, nicht im Karton

Die meisten Rollmatratzen stehen als schmaler Pappkarton vor der Tür. Die Performance nicht. Bei uns kam eine große dunkelblaue Tasche mit Griffen und Gurten, in der die zusammengepresste Matratze steckt. Emma gibt für die Tasche bis zu 75 kg Tragkraft an und schlägt vor, sie danach als Aufbewahrungstasche zu behalten. Das klingt nach Zubehör-Marketing, ist aber der Grund, warum sich das Paket zu zweit überhaupt durch ein Treppenhaus bewegen lässt.

Ein Cutter liegt bei. Aufschneiden, ausrollen, den Rest macht die Matratze selbst. Nach ein paar Stunden hatte sie den größten Teil ihrer Form zurück, Emma nennt 24 Stunden als Richtwert und rät, den Raum in den ersten 72 Stunden zu lüften. Neugeruch war da, aufdringlich war er nicht.

Dunkelblaue Tragetasche der Emma Performance Matratze mit Griffen und Gurten
Die Performance kommt in einer wiederverwendbaren Tragetasche statt im schmalen Rollkarton. Foto: Ina, Sleep Magazine (2026).

Eine Box mit Materialproben liegt bei

Zur Lieferung gehörte außerdem eine flache Box mit Materialproben, darin ein Stück des blauen AirGrid-Gitters zum Anfassen, Schaumwürfel der übrigen Lagen und ein Heft zur Konstruktion. Von Beipackwerbung halten wir wenig, dieses Kästchen ist die Ausnahme. Das Gitter fühlt sich zwischen den Fingern anders an, als es aussieht, nämlich gummiartig und sofort zurückfedernd statt schaumig. Dazu nennt das Heft Dichten, die auf der Produktseite fehlen, für den AirGrid-Gel 200 kg/m³ und für die festere MemoryAdapt-Lage 55 kg/m³. Ordentliche Werte, die man vor dem Kauf lesen können sollte und nicht erst danach.

Geöffnete Emma Materialbox mit blauen AirGrid-Proben und Schaummustern
Die beiliegende Materialbox zeigt das blaue AirGrid-Gitter zum Anfassen. Foto: Ina, Sleep Magazine (2026).

Liegegefühl und Härtegrad

Einen Härtegrad veröffentlicht Emma für die Performance nicht, deshalb ordnen wir sie selbst ein. Wir führen sie als mittelweich, auf unserer Skala eine 5 von 10. Diese Zahl beschreibt allerdings nur den Einstieg. Legen Sie die Hand auf, gibt das Gitter sofort nach, kurz darunter kommt der Widerstand aus den Schaumlagen und dem Federkern.

Eine Kuhle entsteht dabei nicht. Schulter und Hüfte bekommen Platz, das Becken bleibt oben, und genau diese Kombination macht die Matratze für Seitenschläfer so angenehm. Wer eine straffe, klar feste Unterlage sucht, ist mit der Original Flip besser bedient.

Hand drückt auf die Oberfläche der Emma Performance Matratze
Handprobe auf der Oberfläche. Das Gitter gibt sofort nach, darunter kommt der Widerstand. Foto: Ina, Sleep Magazine (2026).

Bewegungsdämpfung und Schlafklima

Der zonierte Taschenfederkern arbeitet zuverlässig. Wer auf der anderen Bettseite aufsteht, erzeugt ein kurzes Nachwippen, keinen Ruck. Für Paare mit unterschiedlichen Schlafzeiten ist das die eigentliche Stärke der Matratze. Am Rand merkt man dagegen den hohen Komfortaufbau. Setzen Sie sich zum Anziehen auf die Kante, sinken Sie erst durch die weichen Lagen, bis der schaumgefasste Federkern greift. Abrutschen ist das nicht, die brettharte Kante eines Boxspringbetts bekommen Sie hier aber auch nicht.

Beim Schlafklima liegt die Performance vorn. Der dicke Strickbezug fühlt sich beim ersten Kontakt kühl an, und auch nach einer Nacht bleibt davon etwas übrig. Offenes Gitter, luftdurchlässiger Federkern und die Mikropunkte im Bezug leiten Wärme ab, statt sie zu stauen. Emma beziffert den Vorsprung der Performance 26 gegenüber der Vollschaum-Matratze Original Flip, die Emma bis vor Kurzem Original Classic nannte, mit 72 Prozent beim Ausgleich von Temperaturspitzen. Nachprüfen können wir diese Herstellerangabe nicht, konstruktiv passt sie.

Bezug und Pflege

Der Bezug besteht aus zwei Teilen, getrennt durch einen umlaufenden orangefarbenen Reißverschluss. Den weißen Oberbezug ziehen Sie ab und waschen ihn bei maximal 40 Grad, ohne Bleiche, ohne Trockner, ohne Bügeleisen. Der graue Unterbezug darf nur schonend trocken gereinigt werden. Wenden ist nicht erlaubt, die Matratze ist einseitig aufgebaut, gedreht werden soll sie regelmäßig um 180 Grad. Zwei Dinge bestellen Sie am besten gleich mit, ein Spannbetttuch mit mindestens 30 cm Steghöhe und einen Matratzenschoner, denn der untere Bezugsteil darf eben nicht in die Maschine.

Ecke der Emma Performance Matratze mit orangefarbenem Reißverschluss
Der umlaufende orangefarbene Reißverschluss trennt den waschbaren Oberbezug vom Unterbezug. Foto: Ina, Sleep Magazine (2026).

Für wen sie passt

Wir empfehlen die Performance Seitenschläfern, wärmeempfindlichen Schläfern und Paaren. Bauchschläfer bekommen im Becken zu wenig Gegendruck. Unbefriedigend bleibt, dass Emma für diese Matratze keine Belastungsgrenze angibt. Schwerere Schläfer kaufen damit im Blindflug und müssen sich auf die 100 Probenächte verlassen.

Dazu kommt das Gewicht. Allein lässt sich die Matratze kaum bewegen, Emma rät ausdrücklich, vorher die Tragfähigkeit des Bettrahmens zu prüfen, und für Lattenroste nennt der Hersteller maximal 7 cm Leistenabstand. Wer diese Punkte abhaken kann, bekommt die komfortabelste Matratze im Emma-Programm.

Technische Daten

Spezifikationen
Marke Emma
Material Die Emma Performance ist in drei Höhen erhältlich: 26 cm, 28 cm und 30 cm. Alle drei Varianten sind achtlagig aufgebaut und kombinieren einen kühlenden Strickbezug, eine AirGrid-Schicht, zwei MemoryAdapt-Schaumschichten, zwei SupportBase-Schichten und einen zonierten Taschenfederkern mit Schaum-Randstabilisierung. Die Höhen unterscheiden sich im Liegegefühl: 26 cm ausgewogen, 28 cm für ausgeprägte Seitenschläfer, 30 cm mit der tiefsten Druckentlastung.
Härtegrad Mittelweich (5/10)
Höhe 26 cm
Probeschlaf 100 Nächte
Garantie 10 Jahre
Lieferung Kostenlos gerollt, 2–5 Werktage
Verfügbare Größen 90x200, 140x200, 160x200, 180x200, 200x200
Gesamtscore 8,7/10

Unser Urteil

Fazit
„Nach unserem Test ist die Performance 26 die komfortabelste Matratze im Emma-Programm und für Seitenschläfer, Wärmeschläfer und Paare die logischste Wahl im Sortiment. Zwei Fragen sollten Sie vorher klären, ob Ihr Bettrahmen 26 cm Aufbauhöhe und ein hohes Gewicht trägt und ob Sie mit einem weichen Einstieg glücklich werden. Wer eine feste Unterlage sucht oder ohne veröffentlichte Belastungsgrenze nicht kaufen möchte, bleibt besser bei der Original Classic.“
Ina Redakteurin · 07. September 2026
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8,7 /10
Gut

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