„Eine 80x160 begleitet ein Kind meist vier bis sechs Jahre, und in dieser Zeit zählt eine feste Stützung mehr als weiche Anpassung, ein waschbarer Bezug mehr als jedes Extra.“
Wo 80x160 im Größenraster steht
Nach dem Gitterbett folgt selten sofort das Jugendbett. 80x160 ist die Zwischengröße für Kinder ab etwa drei Jahren, breiter als die 70x140-Kindermatratze und 40 cm kürzer als eine normale Einzelmatratze. Die Stufe danach ist die Kindermatratze in 90x200. Wer noch beim Beistellbett steht, findet die passenden Modelle im Vergleich der Matratzen in 60x120, und die Auswahlkriterien fürs Babybett stehen im Babymatratzen-Vergleich.
Welcher Härtegrad zu einem Kind passt
Die H-Grade H1 bis H5 sind auf Erwachsenengewichte geeicht und für ein 20-Kilo-Kind ohne Aussage. Wichtiger ist, dass der Kern die Liegefläche flächig trägt und das Becken nicht einsinkt. Feste Kaltschaumkerne, latexierte Kokosplatten und Wendematratzen mit einer glatten, festeren Seite erfüllen das. Weiche Komfortschäume und dicke Viscoauflagen gehören dagegen nicht in ein Kinderbett, weil sie den Rumpf einsinken lassen und die Wärme stauen.
Aufbauhöhe entscheidet im Hausbett und Bodenbett
Im klassischen Juniorbett mit Lattenrost sind 10 bis 16 cm alle brauchbar. Im Bodenbett oder im Hausbett mit niedrigem Rausfallschutz verschiebt jeder zusätzliche Zentimeter die Liegefläche nach oben: Aus einer 20 cm hohen Umrandung werden mit einer 15-cm-Matratze noch 5 cm Rand, und das ist zu wenig. Messen Sie die Innenhöhe der Bettumrandung und rechnen Sie mit mindestens 10 cm Rand über der fertigen Liegefläche.
Waschbarkeit ist in dieser Größe kein Extra
Zwischen drei und zehn Jahren passieren Missgeschicke, von der ausgelaufenen Trinkflasche bis zum Magen-Darm-Infekt. Ein bei 60 °C waschbarer Bezug ist deshalb Pflicht, eine herausnehmbare und ebenfalls waschbare Liegefläche der Komfort darüber. Wer beides nicht bekommt, sollte einen wasserdichten Matratzenschoner in 80x160 mitbestellen, sonst entscheidet der erste Unfall über die Lebensdauer.
Kinderbett mit Matratze oder beides einzeln?
Viele Kinderbetten in 80x160 werden als Set mit Matratze angeboten, und die beigelegte Platte ist fast immer dünner Schaum ohne Zonen und ohne abnehmbaren Bezug. Rechnen Sie den Setpreis gegen Bett plus separate Matratze: Der Aufpreis für ein eigenständiges Modell liegt meist zwischen 60 € und 250 € und ist die Position, an der Sie beim Kinderbett am wenigsten sparen sollten.
Wann der Wechsel auf die nächste Größe ansteht
Als Faustregel sollte die Matratze etwa 20 cm länger sein als das Kind groß ist. 160 cm Länge reichen also bis zu einer Körpergröße von rund 140 cm, die viele Kinder mit neun oder zehn Jahren erreichen. Danach geht es weiter mit 90x190 oder 80x200; für schmale, lange Jugendbetten gibt es zusätzlich Matratzen in 70x200.