„Der Preisunterschied zwischen den TEMPUR Kollektionen steckt fast vollständig im Bezug und in vier Zentimetern Aufbauhöhe. Das Liegegefühl wählen Sie unabhängig davon, und genau daran sollten Sie nicht sparen.“
Das Liegegefühl schlägt die Kollektion
TEMPUR staffelt seine Reihen über bis zu fünf Liegegefühle, und die entscheiden mehr über Ihren Schlaf als der Modellname. Weich bedeutet fünf Materialschichten mit einer Extra-Soft-Auflage, mittelweich vier Schichten, mittelfest ein flacheres Einsinken mit mehr Bewegungsfreiheit. Seitenschläfer mit betonter Hüfte fahren mit weich oder mittelweich am besten, Rückenschläfer meist mit mittelfest, und für Bauchschläfer schließt TEMPUR die weiche Variante ausdrücklich aus. Wer Federung mag, nimmt das mittelfeste Hybrid-Liegegefühl mit Taschenfedern unter dem TEMPUR Material. Der Preis ist in allen Härtegraden identisch. Bezahlen müssen Sie nur für Höhe und Bezug.
PRO oder PRO Plus
Die PRO-Ausführungen sind 21 cm (SmartCool) und 23 cm (CoolQuilt) hoch, die PRO Plus-Varianten 25 cm und 27 cm. Die vier Zentimeter mehr stecken in einer zusätzlichen Komfortschicht und kosten in 90x200 rund 300 € Aufpreis, in 180x200 rund 700 €. Der Aufpreis lohnt vor allem für schwerere Schläfer, die sonst bis auf die feste Basisschicht durchsinken, und für alle, denen das Aufstehen aus einem niedrigen Bett schwerfällt. PRO Air und FORM gibt es ohnehin nur in einer Höhe.
Der Bezug entscheidet über die Temperatur
Viscoschaum speichert Körperwärme, deshalb unterscheiden sich die Kollektionen vor allem darin, wie sie diese Wärme wieder loswerden. Der TEMPUR Fit-Bezug der FORM ist abnehmbar und bei 30 °C waschbar, mehr nicht. SmartCool kühlt spürbar an der Oberfläche und wandert bei 40 °C in die Maschine, CoolQuilt steppt zusätzlich 2 cm weiches TEMPUR Material in denselben Bezug. Am stärksten gegen Wärmestau arbeitet die PRO Air, weil dort schon der Kern luftdurchlässig aufgebaut ist. Wer nachts stark schwitzt, sollte diese Reihenfolge ernster nehmen als den Härtegrad.
Was TEMPUR in 90x200, 140x200 und 180x200 kostet
Listenpreise von de.tempur.com für die jeweils niedrigste Bauhöhe einer Kollektion; die PRO Plus-Version kostet mehr. TEMPUR rabattiert einzelne Reihen regelmäßig und führt daneben ein Outlet mit Vorführmodellen, im Shop kann der Preis also darunter liegen. Von 90x200 auf 180x200 verdoppelt sich der Preis nahezu, stärker als bei den meisten Schaummatratzen. Wer nur eine Bettseite ersetzt, vergleicht deshalb besser die Matratzen in 90x200; für Doppelbetten lohnt der Blick auf 140x200 und 180x200.
Wann eine Alternative reicht
Der Aufpreis auf TEMPUR bezahlt Materialqualität und Haltbarkeit, kein grundsätzlich anderes Prinzip. Ein einhüllendes Liegegefühl bekommen Sie auch von anderen Herstellern, und wer es erst einmal ausprobieren will, findet unter den Viscoschaum-Matratzen deutlich günstigere Einstiege. Für die Marke sprechen zehn Jahre Garantie und ein Kern, der auch nach Jahren dieselbe Kontur bildet. Gegen sie spricht die kurze Rückgabefrist von 30 Tagen, während D2C-Marken 100 Nächte einräumen. Wer das Material zuerst auf der vorhandenen Matratze testen möchte, kommt mit einem Visco-Topper günstiger hin, und die TEMPUR Kopfkissen sind der kleinste Einstieg überhaupt. Wie sich die Marke gegen den Rest des Marktes schlägt, zeigt der Überblick über die besten Matratzen. Die Emma-Modelle, die hier als günstigere Alternative auftauchen, sortiert der Emma Matratzen Test.