Wer sein Boxspringbett neu bestücken oder eine durchgelegene Matratze ersetzen will, steht vor einer klaren Frage, nämlich welche Matratze auf die gefederte Box passt. Für den klassischen Aufbau aus Federung auf Federung empfehlen sich meist punktelastische Taschenfederkernmatratzen im Härtegrad H3, deren Aufbauhöhe und Bezug zur Box und zum Topper passen. Dieser Vergleich erklärt, worauf es bei einer Matratze für das Boxspringbett ankommt und welche Modelle zu welchem Schlaftyp passen.
Unser Testsieger für die Box setzt das Prinzip Federung auf Federung um, das dieser Vergleich empfiehlt. Die Slome H3 Hybrid Original bringt einen 5-Zonen-Taschenfederkern mit bis zu 837 Federn (in 180x200) unter 9 cm Memory- und Komfortschaum mit. Mit 25 cm liegt sie am oberen Rand der Aufbauhöhe, die wir für die Box empfehlen, und in unserem Praxistest stützte sie fest, während Bewegungen der anderen Bettseite kaum ankamen.
Slome führt mit dem Boxspringbett Nova selbst einen passenden Unterbau und schlägt ihn auf der Produktseite der Matratze mit vor. Ab 349,99 € haben Sie 120 Nächte Zeit, die Kombination mit Ihrer Box zu Hause zu prüfen, abgeholt wird kostenlos. Breiter als 180x200 gibt es sie allerdings nicht.
Vorteile
25 cm Aufbau, passend für Box und Topper
Im Praxistest kaum Bewegungsübertragung
120 Nächte Probeschlafen mit Abholung
Nachteile
Nicht breiter als 180 cm erhältlich
Nur H3, keine Wahl des Härtegrads
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Material
3 cm perforierter Memory-Schaum, 6 cm Komfortzonenschaum, Taschenfederkern in 5 Zonen (bis zu 837 Federn in 180x200) mit 7 cm Schaumrahmen, 2 cm Stützschaum. Abnehmbarer, waschbarer Air-wave-Bezug.
Ein Boxspringbett in 160 oder 180 cm Breite wird oft mit zwei getrennten Matratzen belegt, und genau dort setzt die Bruno Hybrid an. Ab 140x200 liefert Bruno zwei einzelne Kerne, deren Härtegrad Sie links und rechts getrennt zwischen H2 und H3 wählen, dazu einen durchgehenden Bezug, der die Besucherritze schließt. Der Kern aus BrunoX-Schaum und 2.750 Mikro-Taschenfedern bleibt punktelastisch genug für die gefederte Box, und mit acht Größen von 70x200 bis 200x200 passt er auf schmale wie sehr breite Rahmen. In den Doppelgrößen kostet sie deutlich mehr als eine Einzelmatratze, und das Probeschlafen endet nach 30 Tagen.
Vorteile
Ab 140x200 zwei Kerne mit getrennt wählbarem H2 und H3
Durchgehender Bezug, keine spürbare Besucherritze
Bis 200x200, passend für breite Boxspringbetten
10 Jahre Garantie
Nachteile
Nur 30 Tage Probeschlafen
In den Doppelgrößen deutlich teurer als eine Einzelmatratze
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Material
Hybrid-Aufbau aus hochwertigem BrunoX-Spezialschaum (Polyurethan-Kaltschaum, 45 kg/m³ Raumgewicht) in Kombination mit rund 2.750 hochelastischen Mikro-Taschenfedern; eine weichere Komfortschicht liegt über einem festeren Stützkern. Der gesteppte Bezug besteht aus 84 % Viskose und 16 % Polyamid mit Polyester-Füllung und ist OEKO-TEX STANDARD 100 zertifiziert. Härtegrad H2 oder H3, in Doppelgrößen je Kern getrennt wählbar.
Auf eine gefederte Box gehört ein punktelastischer Kern, und den bringt die Original mit: 5-Zonen-Taschenfederkern, drei Schaumlagen darüber, 25 cm Aufbau. Den Ausschlag gibt die Breite, denn von 90x200 bis 200x200 lieferbar deckt sie auch die 180er und die 200er Box als durchgehende Fläche ab. Ab 299 € kommen 100 Nächte Probeschlafen und 10 Jahre Garantie dazu, einen Härtegrad zur Wahl gibt es allerdings nicht, und 25 cm auf der Box ergeben mit Topper eine hohe Einstiegskante. Hinter der Bruno Hybrid steht sie trotz höherer Note, weil Bruno im Doppelbett zwei Kerne mit getrennt wählbarem Härtegrad liefert, was auf einer breiten Box den Unterschied macht.
Vorteile
5-Zonen-Taschenfederkern für die gefederte Box
Bis 200x200, auch durchgehend für breite Boxspringbetten
100 Nächte Probeschlafen mit kostenloser Abholung, 10 Jahre Garantie
Verstärkter Randbereich, die Kante hält beim Aufstehen von der hohen Box
Nachteile
Nur ein Härtegrad, mittelfest, ohne H2- oder H4-Variante
25 cm Aufbau plus Box und Topper ergeben eine hohe Einstiegskante
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Material
Hybrid-Aufbau aus offenporigem Airgocell-Schaum, doppelter viskoelastischer MemoryAdapt-Schicht und polsternder SupportBase-Lage über einem 5-Zonen-Taschenfederkern mit verstärktem Schaumrand. Der Bezug ist komplett abnehmbar und bei 40 °C waschbar.
Zum niedrigsten Emma-Preis bringt die Original Lite+ einen Taschenfederkern auf die Box: 3-Zonen-Taschenfedern mit Umrandungsschaum unter einer doppelten MemoryAdapt-Lage, zusammen 22 cm, also genau im Höhenbereich, in dem Box, Matratze und Topper keine Kletterkante ergeben. Lieferbar ist sie von 90x200 bis 200x200, ab 239 € mit 100 Nächten Probeschlafen und zehn Jahren Garantie. Emma nennt keinen Härtegrad, nach unserer Einstufung liegt sie mittelfest, und ein Urteil der Stiftung Warentest gibt es für sie nicht.
Vorteile
Taschenfederkern mit Umrandungsschaum
22 cm Aufbau, passend für die Box
Bis 200x200, passend für breite Boxspringbetten
Nachteile
Kein Testurteil der Stiftung Warentest
Emma nennt keinen Härtegrad
Bezug nur bis 40 °C waschbar
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Material
Abnehmbarer, bei 40 Grad waschbarer Bezug über einer Airgocell-Schicht, doppeltem MemoryAdapt-Schaum, einer SupportBase-Schicht und einem zonierten Taschenfederkern mit Umrandungsschaum für mehr Kantenstabilität.
28 cm QX-Schaum ergeben die Einstiegshöhe, für die man sonst ein komplettes Boxspringbett kauft, und gewendet stehen eine mittelfeste und eine festere Seite zur Wahl. bett1 gibt sie für alle Bettrahmen frei, auf der gefederten Box liegt sie also genauso wie im Rahmenbett, und mit Breiten bis 200x200 deckt sie jedes gängige Boxspringmaß ab. Ab 339 € bei bett1 und OTTO bekommen Sie 100 Nächte Probeschlafen und 10 Jahre Garantie. Auf der Box fehlt ihr allerdings der Federkern, sie speichert mehr Wärme als ein offener Federkern, und die Kanten geben früher nach.
Vorteile
28 cm Komforthöhe, bequemer Einstieg
Wendbar mit zwei Härtegraden
100 % QX-Schaum, keine Metallfedern
Made in Germany, 100 Nächte Probeschlafen
Nachteile
Vollschaum speichert eher Wärme
Kantenstabilität geringer als beim Federkern
Mit Topper schnell über 35 cm Aufbau
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Material
100 % QX-Schaum® (Vollschaum, keine Metallfedern), wendbar mit zwei Härtegraden (mittelfest und fest), Ergonomiezonen, abnehmbarer und waschbarer Bezug.
Für Seitenschläfer, die auf der Box tief einsinken wollen, gibt es die BODYGUARD Boxspring auch in Weich. Die dunkle Kernseite mit 35 kg/m³ Raumgewicht nimmt Schulter und Hüfte tiefer auf, die helle Rückseite mit 40 kg/m³ bleibt als festere Reserve, falls die Kombination mit der gefederten Box zu nachgiebig ausfällt. Wie die mittelfeste Ausführung ist sie 28 cm hoch und ganz aus QXSchaum, den Taschenfederkern, der eine Box nach dem Prinzip Federung auf Federung ergänzt, hat sie nicht. bett1 selbst empfiehlt sie nur, wenn Sie wirklich weich liegen möchten, und auf dem Boxspringbett gilt das erst recht.
Vorteile
Weiche Liegeseite lässt Schulter und Hüfte tief einsinken
Festere Rückseite, falls es auf der Box zu weich wird
Auch in 210 und 220 cm Länge, für Überlängen-Boxen
Zweiteiliger Bezug, bei 60 °C waschbar
Nachteile
Kein Federkern, reiner Schaum auf der gefederten Box
Zu weich für Bauchschläfer und schwere Personen
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Material
Kern aus 100 % QXSchaum (Polyurethan-Kaltschaum), ca. 27,5 cm hoch, wendbar: dunkle weiche Seite mit Raumgewicht brutto 35 kg/m³, helle festere Seite mit 40 kg/m³, symmetrische Ergonomiemodule. Abnehmbarer HyBreeze-Funktionsbezug aus 100 % Polyester (3D-Abstandsgestrick) mit Rundum-Reißverschluss, waschbar bei 60 °C.
Auf einer Boxspring-Unterfederung zählt ein Kern, der nicht mitschwimmt, und den liefert die Original Pro mit 27 cm und verstärkter Umrandung. Sie liegt mittelfest, sodass die Kombination aus Box und Matratze nicht zu weich gerät. Rechnen Sie die Einstiegshöhe mit, zusammen kommen schnell über 70 cm. Die Original löst dieselbe Aufgabe für gut die Hälfte des Preises.
Vorteile
Tragendes, leicht federndes Liegegefühl ohne Einsinken
Wenig Wärmestau dank Graphitschaum
Bezug lässt sich von oben abziehen
Verstärkte Kante, Sitzen am Rand problemlos
Nachteile
Unter etwa 60 kg eher zu fest
Keine Angabe zur Dicke der MemoryAdapt-Schicht
Kunstfaserbezug, keine Naturfaser
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Material
Hybridaufbau aus graphithaltigem ThermoSync-Schaum, Airgocell, verstärkter MemoryAdapt-Schicht und SupportBase über einem 7-Zonen-Taschenfederkern mit Umrandungsschaum. Premium-Bezug aus 100 % Polyester, abnehmbar und bei 40 °C waschbar.
Die Dreambiance Climatique bringt einen punktelastischen 7-Zonen-Taschenfederkern und einen Duo-Bezug aus Coolplus-Sommer- und Doppelvlies-Winterseite mit, beim Schlafklima gehört sie zu den stärksten Matratzen dieser Liste. Gefertigt wird sie in Deutschland, wählbar ist sie in H2 oder H3, bei Matratzen Concord kostet sie derzeit ab 459 €. Ein Probeschlafen weist der Händler nicht aus.
Vorteile
Duo-Bezug für Sommer und Winter
Punktelastischer Taschenfederkern, 7 Zonen
Made in Germany
Bezug abnehmbar, waschbar bis 60 °C
Nachteile
Nur bis 140 cm Breite, eine breite Box braucht zwei Stück
Kein Probeschlafen angegeben
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Material
12 cm hoher, punktelastischer Taschenfederkern (ca. 348 Federn bei 100x200), beidseitig ergänzt durch eine 7-Zonen-Komfortschaumpolsterung von je ca. 5 cm (RG 25). Duo-Bezug aus 100 % Polyester: Sommerseite mit Coolplus-Markenfaser, Winterseite mit Doppelvlies, abnehmbar und bis 60 °C waschbar.
Die Sleepsy Solara ist der günstigste echte Federkern im Vergleich, ein 7-Zonen-Tonnentaschenfederkern mit 260 Federn pro Quadratmeter, wendbar, in H2 oder H3 erhältlich und ab 199 € zu haben. Der bei 60 °C waschbare Bezug ist ein Pluspunkt für Allergiker. Mit 19 cm Höhe und einer dünnen Komfortschicht bleibt sie eine solide Einstiegslösung für die Box, keine Luxusmatratze.
Vorteile
Bezug bei 60 °C waschbar
Dichter Taschenfederkern
Wendbar, mit vier Tragegriffen
Zwei Härtegrade (H2 und H3)
Nachteile
Nur bis 140 cm Breite, eine breite Box braucht zwei Stück
Dünne Komfortschicht, 2,2 cm je Seite
Kein Probeschlafen ausgewiesen
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Material
Tonnentaschenfederkern mit 260 Federn pro m² (13 cm Kern), beidseitig mit je 2,2 cm Komfortschaum (RG 30) und 7-Zonen-Aufbau. Doppeltuch-Bezug aus 65 % Polyester und 35 % Viskose, per Reißverschluss abnehmbar und bei 60 °C waschbar.
Mit 26, 28 oder 30 cm ist die Performance die höchste Matratze im Emma-Sortiment und füllt auch tiefe Boxspringrahmen aus. Sie liegt weich, beim Schlafklima liegt sie im Emma-Sortiment vorn, und leicht ist sie nicht, weshalb Sie vorher die Tragfähigkeit des Rahmens prüfen sollten. Billig ist das nicht, die 26 cm hohe Variante kostet ab 749 €.
Vorteile
Weicher Einstieg über stabilem Taschenfederkern
AirGrid und Federkern halten sie spürbar kühl
Überträgt Bewegungen im Bett kaum
Oberbezug abnehmbar, waschbar bei 40 Grad
Nachteile
Hoher Preis, auch außerhalb von Aktionen
Emma nennt weder Härtegrad noch Belastbarkeit
Sehr schwer, einseitig, nicht wendbar
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Material
Die Emma Performance ist in drei Höhen erhältlich: 26 cm, 28 cm und 30 cm. Alle drei Varianten sind achtlagig aufgebaut und kombinieren einen kühlenden Strickbezug, eine AirGrid-Schicht, zwei MemoryAdapt-Schaumschichten, zwei SupportBase-Schichten und einen zonierten Taschenfederkern mit Schaum-Randstabilisierung. Die Höhen unterscheiden sich im Liegegefühl: 26 cm ausgewogen, 28 cm für ausgeprägte Seitenschläfer, 30 cm mit der tiefsten Druckentlastung.
Die Concord Die Matratze Taschenfederkern gibt es bis 180x200, bei Matratzen Concord kostet sie ab 249 €. Der Tonnentaschenfederkern stützt ordentlich und lässt viel Luft durch. Ausstattung und Online-Transparenz sind überschaubar, dafür können Sie im Concord-Fachhandel vorab probeliegen.
Vorteile
Bis 180x200, auch für breite Boxspringbetten
In den Concord-Filialen vorab probezuliegen
Tonnentaschenfederkern mit viel Luftdurchlass
Nachteile
Begrenzte Online-Transparenz bei Spezifikationen
Nur 14 Nächte Probeschlafen, zwei Jahre Garantie
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Material
Tonnentaschenfederkern mit 297 Federn (Größe 100x200), darüber ein integrierter 4 cm AirCell Duo Topper (RG28) sowie Komfortschichten aus HR-Schaum (RG25) und Komfortschaum (RG25); Gesamthöhe ca. 24 cm. Der waschbare Air-Based-Bezug (40°C) besteht aus 22 % Lyocell und 78 % Polyester.
Beim Liegekomfort ist die TEMPUR PRO SmartCool die stärkste Matratze im Feld, denn Adapt-Viskoschaum entlastet die Druckpunkte erstklassig, der kühlende SmartCool-Bezug begrenzt den Wärmestau, und es gibt sie in fünf Härtegraden bis 200x200. Ab 1.948 € kostet sie ein Vielfaches der Emma Original und bleibt eine Luxus-Empfehlung. Der Aufpreis lohnt, wenn Sie den tief umschließenden TEMPUR-Charakter ausdrücklich wollen und die zehn Jahre Garantie mitnehmen. Wer ein federndes, direktes Liegegefühl sucht, ist mit einem der Federkerne besser bedient.
Vorteile
Erstklassige Druckentlastung durch Adapt-Viskoschaum
Kühlender SmartCool-Bezug gegen Wärmestau
Fünf Härtegrade wählbar
10 Jahre Garantie
Nachteile
Sehr hoher Preis ab rund 1.950 €
Typisches Einsinken nicht für jeden
Kein klassisches Federkern-Feedback
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Material
TEMPUR Adapt® Viskoschaum-Kern, kühlender SmartCool™-Bezug (abnehmbar und waschbar), Liegehöhe 21 cm. Erhältlich in den Liegegefühlen Weich, Mittelweich, Mittelfest, Mittelfest Hybrid und Fest.
Auf einer gefederten Box zahlt sich ein flacher, luftiger Kern aus, und mit 19 cm Aufbau bleibt die myNap TFK niedrig genug, dass Box, Matratze und Topper zusammen keine Kletterhöhe ergeben. Ihr Prüfergebnis ist das beste im Feld, gut (1,6) im Taschenfederkern-Test 10/2023 der Stiftung Warentest, geprüft in 90x200, und der X-Spring-Kern lüftet gut. Den Härtegrad können Sie allerdings nicht wählen.
Vorteile
19 cm Aufbau hält die Einstiegshöhe aus Box, Matratze und Topper im Rahmen
Gut (1,6) im Taschenfederkern-Test 10/2023 der Stiftung Warentest
X-Spring-Kern mit 7 Zonen und eigener Schulterzone
Bezug abnehmbar und bei 40 °C waschbar
Nachteile
Nur bis 140x200 lieferbar, eine breite Box braucht zwei Stück
Nur im Härtegrad mittel, kein H3 oder H4 für schwerere Schläfer
Kein herstellereigenes Probeschlafen, die Rückgabe läuft über den Händler
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Material
Kern aus XSpring-Taschenfederkern (ca. 12 cm, 7-Zonen-Aufbau mit spezieller Schulterzone), beidseitig eingefasst von zwei Komfortschaumschichten (ca. 4 cm Auflage oben, ca. 2 cm Basis), Gesamthöhe ca. 18-19 cm. Der abnehmbare, atmungsaktive Bezug besteht aus Polyester und ist bei 40 °C waschbar (Oeko-Tex Standard 100, TÜV Rheinland geprüft).
„Für die meisten Boxspringbetten ist ein punktelastischer Taschenfederkern im Härtegrad H3 die sicherste Wahl. Wer die hohe Einstiegshöhe eines Boxspringbetts ohne Metallfedern will, findet aber auch bei einer Vollschaummatratze ein passendes Modell.“
Welche Matratze passt auf ein Boxspringbett?
Für ein Boxspringbett ist in der Regel eine punktelastische Taschenfederkernmatratze im Härtegrad H3 die beste Wahl. Sie ergänzt das gefederte Boxelement nach dem Prinzip Federung auf Federung, gibt an Schulter und Becken gezielt nach und lässt durch die Federzwischenräume viel Luft zirkulieren. Als Standard gelten mindestens 250 Taschenfedern pro Quadratmeter, hochwertige Modelle bieten 400 bis 500 Federn und passen sich dadurch feiner an den Körper an.
Taschenfederkern oder Schaum?
Der Taschenfederkern bleibt die klassische Empfehlung, weil er kühl und stützend liegt. Wer eine ruhige, umschließende Liegefläche ohne Metallfedern bevorzugt, greift zu einer Vollschaum- oder Viscomatratze wie der bett1 BODYGUARD Boxspring oder der TEMPUR PRO SmartCool. Schaum speichert allerdings eher Wärme, weshalb Wärmeschläfer beim Federkern oft besser aufgehoben sind. Einen ausführlichen Überblick über alle Bauarten bietet unser großer Matratzen-Test.
Welcher Härtegrad ist richtig?
Der passende Härtegrad hängt vor allem von Körpergewicht und Schlafposition ab. Als grobe Orientierung dient diese Tabelle:
Körpergewicht
Empfohlener Härtegrad
Bis etwa 60 kg
H1 (weich)
Etwa 60 bis 80 kg
H2 (mittelweich)
Etwa 80 bis 100 kg
H3 (mittelfest)
Ab etwa 100 kg
H4 (fest)
Seitenschläfer dürfen eine Stufe weicher wählen, damit Schulter und Hüfte einsinken können. Für Paare mit stark unterschiedlichem Gewicht sind zwei einzelne Matratzen oder ein durchgehender Topper meist die bessere Lösung als eine Kompromiss-Matratze.
Aufbauhöhe und Größe
Auf den meisten Boxen liegen Matratzen zwischen 18 und 25 cm Höhe. Zusammen mit Unterbox und Topper ergibt das eine bequeme Einstiegshöhe von rund 55 bis 70 cm. Für Paare ist 180x200 die gängigste Größe und kostet gegenüber der 90x200-Variante spürbar mehr. Wer sein Boxspringbett zusätzlich schützen oder das Liegegefühl feinjustieren möchte, findet die passenden Auflagen in unserem Topper-Vergleich für Boxspringbetten.
Methodik
So bewerten wir
Unsere Bewertung stützt sich auf veröffentlichte Herstellerangaben, unabhängige Testergebnisse dort, wo sie vorliegen, sowie auf laufend geprüfte Preise und Verfügbarkeiten. Jedes Modell durchläuft dieselbe Notenlogik aus Komfort, Stützkraft, Klima und Preis-Leistung, damit die Ergebnisse untereinander vergleichbar bleiben.
Für ein Boxspringbett zählt mehr als die reine Gesamtnote. Wir gewichten zusätzlich Aufbau- und Einstiegshöhe, die verfügbaren Breiten und Härtegrade, die Freigabe des Herstellers für den jeweiligen Bettrahmen sowie Probeschlafen und Garantie. Die Reihenfolge im Ranking folgt dem gewichteten Gesamtscore und dem Einsatzprofil. Die Kartennote verbindet die Einzelnoten aus dem Produkttest mit dem, was auf einer Box zählt: Kernart, Aufbauhöhe, lieferbare Breiten und Probeschlafen.
Für ein Boxspringbett empfiehlt sich meist eine punktelastische Taschenfederkernmatratze im Härtegrad H3. Sie ergänzt die gefederte Box nach dem Prinzip Federung auf Federung und sorgt durch die Federzwischenräume für gute Belüftung. Wer keine Metallfedern mag, kann alternativ zu einer hochwertigen Vollschaummatratze greifen.
Welcher Härtegrad ist beim Boxspringbett richtig?
Der Härtegrad richtet sich nach Körpergewicht und Schlafposition. Als Faustregel gilt H1 bis etwa 60 kg, H2 bis etwa 80 kg, H3 zwischen 80 und 100 kg sowie H4 ab etwa 100 kg. Seitenschläfer dürfen eine Stufe weicher wählen.
Wie hoch sollte die Matratze für ein Boxspringbett sein?
Auf den meisten Boxen liegen Matratzen zwischen 18 und 25 cm Höhe. Zusammen mit Unterbox und Topper ergibt sich so eine bequeme Gesamthöhe von etwa 55 bis 70 cm.
Taschenfederkern oder Kaltschaum fürs Boxspringbett?
Der Taschenfederkern ist die klassische Wahl, weil er kühl liegt und die gefederte Box ideal ergänzt. Kaltschaum und Viscoschaum umschließen den Körper stärker, speichern aber eher Wärme. Wärmeschläfer und Paare fahren mit dem Federkern meist besser.
Brauche ich zusätzlich einen Topper auf dem Boxspringbett?
Ein Topper ist bei einem Boxspringbett üblich und gleicht bei zwei nebeneinander liegenden Matratzen die Besucherritze aus. Er schützt die Matratze und lässt sich leichter reinigen als der Matratzenbezug. Passende Modelle finden Sie in unserem Topper-Vergleich für Boxspringbetten.
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